sobota, 01 grudzień 2018 10:16

Nauczyciele mają zmuszać rodziców do wykorzeniania stereotypów płci u dzieci - nowa broszura rządu federalnego Niemiec

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Nic nie było twoje oprócz tych kilku centymetrów sześciennych zamkniętych pod czaszką - George Orwell Rok 1984.

Ta utopia dzieje się naprawdę.

Artykuł z 26 listopada br. (2018) z BZ-Berlin:

"Nowa broszura rządu federalnego Niemiec zawiera instrukcje na temat tego, jak nauczyciele przedszkolni mogą rozpoznawać i przeciwdziałać rasistowskim i ksenofobicznym ideom w umysłach dzieci". Jak rozpoznać takie dzieci? "Dziewczynka nosi sukienki i warkocze, pomaga w domowych pracach, jest uczona rękodzieła, chłopiec pomaga w pracach fizycznych (...). W takim przypadku zaleca się, aby rodzice zostali zaproszeni na osobistą rozmowę (...), aby wyjaśnić im, w jaki sposób autorytarne i oparte na płci stereotypowe style wychowawcze rodziców ograniczają różnorodność wyborów dzieci. (...)
Po zezwoleniu państwu na uzyskanie w ten sposób dostępu do prywatności rodzin, przekroczone zostają podstawowe granice. Potem może się powtórzyć bardzo szybko to, co stało się w niemieckich dyktaturach: w NRD i w państwie nazistowskim dzieci poddano kontroli umysłu, a nawet wykorzystano jako informatorów przeciwko rodzicom".

Oto skutki wprowadzania w życie absurdów ideologii gender.
Obudźmy się i my, tutaj w Polsce zanim będzie za późno. Nie głosujmy na pro-genderowych polityków, monitorujmy, co dzieje się w szkołach i przedszkolach naszych dzieci, interweniujmy odważnie w każdej sytuacji, gdy łamane są nasze prawa do wychowywania naszych dzieci zgodnie z naszymi wartościami, wreszcie wspierajmy inicjatywy, których działania bronią naszych wolności i chronią dzieci przed programowym "praniem mózgów" od najmłodszych lat.

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/sollen-kindergaerten-die-politische-gesinnung-der-eltern-ueberpruefen?fbclid=IwAR3CmKCaG1kgetB6wiqUJPGIxPmis8zrbzimjYsKhuJrlfONGY_z2LVmLV4

 

 

Gunnar Schupelius

Eine neue Broschüre der Bundesregierung enthält eine Anleitung, wie ErzieherInnen rassistisches und fremdenfeindliches Gedankengut in den Kinderköpfen erkennen und ihm entgegenwirken können. Das geht zu weit, findet Gunnar Schupelius.

Mit Unterstützung der Bundesregierung ist eine neue Anleitung für Erzieherinnen in den Kindergärten erschienen. Sie trägt den Titel „Ene, mene, muh – und raus bis du!“

In der Broschüre werden Ratschläge erteilt, wie man rassistisches und fremdenfeindliches Gedankengut in den Kinderköpfen erkennt und ihm entgegenwirken kann.

Im Vorwort schreibt Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD): „Wir erleben (…) einen deutlichen Anstieg rechtspopulistischer Bewegungen.“ Deshalb sei es „wichtig, die frühkindliche Bildung demokratisch zu gestalten (…).“

Ganz besonders begrüßt Frau Giffey „die Handlungshinweise und Hilfsangebote“ in der Broschüre. Diese Angebote werden dort anhand von Fallanalysen unterbreitet. Im Fall I.3. zum Beispiel wird erklärt, wie man „Kinder aus völkischen Elternhäusern“ erkennt. Und zwar so: „Das Mädchen trägt Kleider und Zöpfe, es wird zu Hause zu Haus- und Handarbeiten angeleitet, der Junge wird stark körperlich gefordert.“

In einem solchen Falle wird empfohlen, „die Eltern zum persönlichen Gespräch in die Kita einzuladen“, um ihnen zu erklären, wie „autoritäre und geschlechterstereotype Erziehungsstile die vielfältigen Möglichkeiten von Kindern einschränken (…).“

Im Fallbeispiel II.2 wird beschrieben, wie sich eine Mutter Sorgen macht, weil Flüchtlingskinder aufgenommen werden. Sie fürchtet, dass das Bildungsniveau sinkt. Ihr soll erklärt werden: „Diese Sorgen sind unbegründet.“ Das habe die „Migrationsforschung“ herausgefunden. Sie möge bitte die „Vielfaltspädagogik“ beachten.

Die Ministerin und die Autoren der Broschüre gehen zu weit

Die Broschüre „Ene, mene, muh“ ist wahrscheinlich mit den besten Absichten entstanden und auch Frau Giffey meint es sicherlich gut mit ihrem Vorwort. Aber sie geht als Ministerin eindeutig zu weit. Und die Autoren der Broschüre auch.

Es ist nämlich nicht Aufgabe des Staates und der Kindergärten, die Lebensweise der Eltern zu prüfen und zu korrigieren. Die Meinungsfreiheit muss uns ebenso heilig sein wie die Privatsphäre.

Wenn man dem Staat erst einmal zugesteht, sich in dieser Weise auf die Privatsphäre von Familien Zugriff zu verschaffen, dann ist eine prinzipielle Grenze überschritten. Dann kann sehr schnell wieder geschehen, was in den deutschen Diktaturen geschah: In der DDR und im NS-Staat wurden Kinder einer Gesinnungskontrolle unterzogen und sogar als Spitzel gegen ihre Eltern eingesetzt.

Erzieher sollten nach ihrer Ausbildung in der Lage sein, eigenständig und ohne staatliche Anweisung zu entscheiden, ob ein Kind durch radikale Einstellungen des Elternhauses leidet. Dann können sie das Gespräch suchen.

Ihnen aber vorzugeben, welche politischen Einstellungen sie als gefährlich einzustufen haben, ist ein Eingriff, den es in einem freien Land nicht geben darf.

Wehret den Anfängen, könnte man auch sagen.

 

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